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Bücher sind die stehende Armee der Freiheit. (Jean Paul)
Es ist leichter, mehrere eigene Bücher vorzuweisen als eine einzige eigene Meinung. (Stanislaw Jerzey Lec)
Bücher sind dickere Briefe an Freunde. (Jean Paul)
Es gibt Leute, die haben eine Bibliothek wie Eunuchen einen Harem. (Victor Hugo)
Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen. (Wilhelm Hauff)
Ich lese immer mit einem Blick auf die Verzettelungsfähigkeit von Büchern. (Niklas Luhmann)
Wir alle sind, was wir gelesen haben. (Golo Mann)
Aller Bücher dieser Welt vermögen eine Liebesnacht nicht aufzuwiegen. (Cendrars)
Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist. (Joseph Addison)
Das Buch ist eines der schönsten Genußmittel der Welt. (Dieter Schormann)
Ich brauche die Bücher wie Instrumente in einem wissenschaftlichen Laboratorium. (Aby Warburg)
Lesen macht dumm und gewalttätig. (Bert Brecht)
Es sterben viele. Viele sind geboren. Die Welt ist gross, die sie umschlossen hält. Das Wort jedoch, auf das wir eingeschworen, das Wort geht auch den Toten nicht verloren; das macht: die Pflicht ist grösser als die Welt. Die Pflicht, sich zu erinnern, was gewesen, bevor wir waren. Denn wir werden sein, was Spätere, wenn wir im Grab verwesen, aus unserm Leben Lesenswertes lesen. Das ist gewaltiger als Erz und Stein!
Writing a book is an adventure: it begins as an amusement, then it becomes a mistress, then a master, and finally a tyran. (Churchill, Winston)
A room without books is a body without soul. (Cicero)
Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die grösste. (Hermann Hesse)
Es gibt Bücher, die mit den Jahren schäbig werden. (Nicólas Gómez Dávila)
Bücher sind kein Werkzeug der Vollkommenheit, sondern Barrikaden gegen den Überdruss. (Nicólas Gómez Dávila)
Die Dichtung ist die sprachliche Trophäe einer geistigen Niederlage. (Nicólas Gómez Dávila)
Jede neue Wahrheit, die wir erlernen, lehrt uns eine andere Weise des Lesens. (Nicólas Gómez Dávila)
Ein Werk ist dann literarisch, wenn sich Autor und Werk nicht voneinander trennen lassen, und wissenschaftlich, wenn irgend jemand es geschrieben haben könnte. (Nicólas Gómez Dávila)
Der Dichter übersetzt keine Vision in Worte. Seine Vision entwickelt sich in ihnen. Der Dichter entdeckt, was er sagen will, indem er es sagt. Die Dichtung ist siegreiche Rhetorik. (Nicólas Gómez Dávila)
Seien wir „livresques“, das heisst, verstehen wir es, unserer beschränkten individuellen Erfahrung die in einer jahrtausendealten Tradition angehäufte Erfahrung vorzuziehen. (Nicólas Gómez Dávila)
Gedichte werden nicht geschrieben, damit wir sie lesen, sondern damit wir uns ihrer erinnern. (Nicólas Gómez Dávila)
Nennen wir die Realität nicht den täglichen Albtraum, sondern jene Andeutung, die in der flüchtigen Stimme eines Verses anklingt. (Nicólas Gómez Dávila)
Vielleicht sind die Dichter nicht die „Gesetzgeber“ der Welt, aber die Gesellschaften brechen zusammen, wenn sie die Phantasie verbannen. (Nicólas Gómez Dávila)
Der geistige Aufstieg besteht zum Beispiel nicht darin, allmählich von der Lektüre mittelmässiger Bücher zur Lektüre hervorragender Bücher überzugehen, sondern plötzlich unfähig zu sein, mittelmässige zu lesen. (Nicólas Gómez Dávila)
Der reine Schriftsteller katechisiert nicht, er strebt nur danach, dass sein Satz der unsterbliche Jäger des Augenblicks sei. (Nicólas Gómez Dávila)
Lesen ist eine unübertreffliche Droge, denn mehr noch als der Armseligkeit unseres Lebens erlaubt es uns, der Armseligkeit unserer Seelen zu entkommen. (Nicólas Gómez Dávila)
Die großen Bücher schützen sich dadurch vor dem Leser, den sie nicht auserkoren haben, dass sie diesem nicht als gross erscheinen. (Nicólas Gómez Dávila)
Lesen können ist das letzte, was man lernt. (Nicólas Gómez Dávila)
Die genaueste und kürzeste Definition einer wahren Kultur finde ich bei Trevelan: A leisured class with large and learned libraries in their country seats. (Nicólas Gómez Dávila)
Um ein Buch auf angemessene Weise zu lesen, muss man zu seiner Familie gehören. (Nicólas Gómez Dávila)
In einem intelligenten Buch suche ich nicht nach Ideen, sondern nach der Luft, die darin atmet. (Nicólas Gómez Dávila)
Es gibt Leser, die von den Büchern angenommen werden, und Leser, die von ihnen zurückgewiesen werden. (Nicólas Gómez Dávila)
Und dann erscheint wieder eine Broschüre, die Bibliotheken unter sich begräbt. (Nicólas Gómez Dávila)
In der Dunkelheit, wenn der Lichtschein durch die Fenster fällt und die Bücherreihen schimmern, ist die Bibliothek eine Welt für sich, ein Universum mit eigenen Gesetzen, die tun, als ersetzten und überhöhten sie jene des gestaltlosen Universums ringsum. (Alberto Manguel)
Literatur ist, schon weil sie Kommunikation ist, eminent politisch: das der Realität gefährlich werdende Gegenteil ihrer selbst, das was es nicht geben kann, das richtig Falsche im falsch Richtigen. (Oliver Jungen)
Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, nichts sonst. (Oscar Wilde)
Der Unterschied zwischen Literatur und Journalismus besteht darin, dass der Journalismus unlesbar ist und die Literatur nicht gelesen wird. (Oscar Wilde)
Ich verstehe nicht, weshalb man so viel Wesens um die Technik des Komödien-Schreibens macht. Man braucht doch nur die Feder in ein Whisky-Glas zu tauchen. (Oscar Wilde)
Ich lebe in drei Welten: in dieser hier im Schatten unter dem Maulbeerbaum; In der Welt meiner Gedanken … Und in der Welt der Bücher.
(Augustinus)
Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. (Hermann Hesse)
Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
(Cornelia Funke)
Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)
Lesen ohne zu denken ist dasselbe, wie wenn man Baustoffe anhäuft, ohne etwas damit zu bauen. (Rabindranath Tagore)
Von den meisten Büchern bleiben bloß Zitate übrig. Warum also nicht gleich Zitate schreiben? (Stanislaw Jersey Lec)
Der Aphorismus ist die Form des Ewigen in der Literatur. (Friedrich Nietzsche)
Was ich den Zeitungen vorwerfe, ist, dass sie uns alle Tage auf unbedeutende Dinge aufmerksam machen, während wir drei- oder viermal in unserem Leben die Bücher lesen, in denen Wesentliches steht. (Marcel Proust)
In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können. (Marcel Proust)
Ein Buch ist ein grosser Friedhof, in dessen Bezirken man auf den meisten Gräbern die verwischten Namen nicht mehr entziffern kann. (Marcel Proust)
Der Stil ist für den Schriftsteller wie die Farbe für den Maler nicht eine Frage der Technik, sondern seine Art zu sehen. (Marcel Proust)
Lobgesang
Büchern bin ich zugeschworen, Bücher bilden meine Welt, Bin an Bücher ganz verloren, Bin von Büchern rings umstellt.
Zarter noch als Mädchenwangen Streichl’ ich ein geliebtes Buch, Atme bebend vor Verlangen Echten Pergamentgeruch.
Inkunabeln, Erstausgaben, Sonder-, Luxus-, Einzeldruck: Alles, alles möcht’ ich haben – Nicht zum Lesen, bloß zum Guck!
Bücher sprechen ungelesen – Seit ich gut mit Büchern stand, Weiß ich ihr geheimstes Wesen: Welch ein Band knüpft mancher Band!
Bücher, Bücher, Bücher, Bücher, Meines Lebens Brot und Wein! Hüllt einst nicht in Leichentücher – Schlagt mich in van Geldern ein!
(Karl Wolfskehl)
Früher wurden Bücher von Literaten geschrieben und vom Publikum gelesen. Heute werden sie vom Publikum geschrieben und von niemandem gelesen. (Oskar Wilde)
Man liest ein Buch nicht um der Geschichte willen, man liest ein Buch, um mit seinem Autor ein Tänzchen zu wagen. (Charles Danzig)
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