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Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besässe und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts!
und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
Sie prahlt nicht.
Sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Für jetzt bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung - diese drei;
Doch am grössten unter Ihnen ist die Liebe.
(1. Korinther 13)
Ich kenne keinen sichereren Weg der Erkundung des Göttlichen als den durch Erfahrung der totalen Liebe. (George Spencer-Brown)
Liebe ist die älteste Sprache der Welt,
Liebe ist das Höchste, was die Menschen geschaffen haben,
Liebe ist wirkliches Wissen,
Liebe macht frei.
(Swami Rama)
Für junge Männer ist die Frau eine Geliebte, später Weggefährtin, am Ende Krankenschwester. (Francis Bacon)
Du schlank und rein wie eine flamme Du wie der morgen zart und licht Du blühend reis vom edlen stamme Du wie ein quell geheim und schlicht
Begleitest mich auf sonnigen matten Umschauerst mich im abendrauch Erleuchtest meinen weg im schatten Du kühler wind du heisser hauch
Du bist mein wunsch und mein gedanke Ich atme dich mit jeder luft Ich schlürfe dich mit jedem tranke Ich küsse dich mit jedem duft
Du blühend reis vom edlen stamme Du wie ein quell geheim und schlicht Du schlank und rein wie eine flamme Du wie der morgen zart und licht.
Stefan George
Die Vollkommenheiten dessen, den wir lieben, sind keine Fiktionen der Liebe. Lieben ist im Gegenteil das Privileg, eine Vollkommenheit zu bemerken, die anderen Augen unsichtbar bleibt. (Nicólas Gómez Dávila)
Die intelligente Liebe wird nicht geboren, solange die Begeisterung nicht stirbt. (Nicólas Gómez Dávila)
Die Liebe unschuldig? Vielleicht wie eine hungrige Raubkatze! (Nicólas Gómez Dávila)
Nur unter Freunden gibt es keine Rangstufen. (Nicólas Gómez Dávila)
Unser eigenes Kreuz drückt uns weniger als jenes, das zu tragen wir dem, den wir lieben, nicht helfen können. (Nicólas Gómez Dávila)
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen. (Albert Schweizer)
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)
Zähme mich! …Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt. (Antoine de Saint-Exupéry)
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. (Antoine de Saint-Exupéry)
Eine kleine Schar zieht stille bahnen Stolz entfernt vom wirkenden getriebe Und als losung steht auf ihren fahnen: Hellas ewig unsere liebe. (Stefan George)
Im windes-weben War meine frage Nur träumerei. Nur lächeln war Was du gegeben. Aus nasser nacht ein glanz entfacht - Nun drängt der mai. Nun muss ich gar Um dein aug und haar Alle tage in sehnen leben.
(Stefan George)
Die Männer heiraten, weil sie müde sind, die Frauen, weil sie neugierig sind. Beide werden enttäuscht. (Oscar Wilde)
Wer nicht die Frauen hinter sich hat, bringt es in der Welt zu keinem Erfolg. (Oscar Wilde)
Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit. ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist. (Oscar Wilde)
Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. (Oscar Wilde)
Wenn wir Männer die Frau bekämen, die wir verdienen, könnte uns nichts Schlimmeres passieren. (Oscar Wilde)
Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt. (Oscar Wilde)
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige. (Oscar Wilde)
Kein Mann sollte ein Geheimnis vor seiner Frau haben. Sie wird es in jedem Falle herausfinden. (Oscar Wilde)
Freundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger. (Oscar Wilde)
Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei. (Oscar Wilde).
Die schönsten Kleidungsstücke für eine Frau sind die Arme des Mannes, der sie liebt. (Yves Saint Laurent)
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. (Wilhelm Busch)
Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt. (Antoine de Saint-Exupéry)
Wenn man jemanden liebt, hat man nicht den Wunsch, ihn zu beeinflussen; denn wenn einem das gelänge, wäre er nicht mehr derselbe. (Francois Truffaut)
Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat. (Alfred Hitchcock)
Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden. (Rainer Maria Rilke)
Die Bedeutung des Heiratens ist die, dass zwei Menschen so süchtig nacheinander werden, dass sie getrennt nicht glücklich, oder überhaupt nicht, leben können. Die jeweils gleichermaßen starke Sucht nach dem anderen ist ihre völlige Sicherheit, und jede erneuert und verdoppelt die Stärke der anderen durch einen ekstatischen Austausch von Vorteilen, der so lange währt, wie beide leben. (George Spencer-Brown)
Wenn sich zwei (Menschen) wirklich finden, dann wissen sie das, und dann öffnet sich der Himmel, um sie wieder zu empfangen. Du fühlst dich wie ein Instrument, das endlich gestimmt worden ist. (George Spencer-Brown)
Liebe ist Annehmen. Sie ist die höchste Disziplin auf Erden. In der Liebe befreien sich zwei Menschen. In dem, was für Liebe gehalten wird, binden sie sich aneinander. (George Spencer-Brown)
Verheirate Himmel und Erde und Stärke entsteht daraus. Wir verlieren nicht von unsrer Menschlichkeit, wenn wir uns unserer Göttlichkeit bewusst werden. (George Spencer-Brown)
Es ist was es ist
Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Liebe
(Erich Fried)
Lieben heißt das Rechnen verlernen:
Eins plus Eins gleich Eins Eins minus Eins gleich Zwei Eins mal Eins gleich Unendlich Eins durch Eins gleich Glücklich.
(Robert Gernhardt)
Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann (Mahatma Gandhi).
Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben. Es wartet darauf, angenommen zu werden. (Rabindranath Tagore)
Macht können wir durch Wissen erlangen, aber zur Vollendung gelangen wir nur durch Liebe. (Rabindranath Tagore)
Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht im Widerspruch. (Rabindranath Tagore)
In notwenigen Dingen: Die Einheit. In fraglichen Dingen: Die Freiheit. In allen Dingen: Die Liebe. (Rabindranath Tagore)
Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild. (Rabindranath Tagore)
Man lernt nur von dem, den man liebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken. (Albert Einstein)
Frauen sind die Juwelen der Schöpfung, man muss sie mit Fassung tragen. (Heinz Erhardt)
Die Liebe ist stumm, nur Poesie kann für sie sprechen. (Novalis)
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse. (Friedrich Nietzsche)
Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft. (Friedrich Nietzsche)
Du bist wie eine Blume
Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, dass Gott dich erhalte So rein und schön und hold.
(Heinrich Heine)
In den Personen, die wir lieben, ruht, durch uns ihnen fest verhaftet, ein bestimmter Traum, den wir nicht immer heraus erkennen, den wir aber verfolgen. (Marcel Proust)
Je weiter das Verlangen fortschreitet, desto weiter entfernt sich der wirkliche Besitz, und wenn das Glück - oder wenigstens Leidlosigkeit - gefunden werden kann, muss man nicht die Befriedigung, sondern die progressive Minderung und das endliche Erlöschen des Verlangens suchen. (Marcel Proust)
Omnia vincit amor. Die Liebe besiegt alles. (Vergil)
Incipe, parve puer, risu cognoscere matrem. Knäblein auf, und erkenn' am Lächeln die Mutter! (Vergil)
Man liest eben Zeitungen, wie man liebt: mit verbundenen Augen. Man versucht den Dingen nicht auf den Grund zu gehen. Man hört die süßen Reden des Chefredakteurs mit an, wie man den Worten seiner Geliebten lauscht. (Marcel Proust)
Meine Liebe aber sah damit den einzigen Feind vor sich, von dem sie besiegt werden konnte: das Vergessen; und sie begann zu zittern wie ein Löwe, der in dem Käfig, in den man ihn gesperrt hat, plötzlich die Pythonschlange erblickt, die ihn verschlingen wird. (Marcel Proust)
Unser Glaube, dass ein Wesen an einem unbekannten Leben teilhat, in das ihre Liebe uns mit hineintragen würde, ist unter allem, was die Liebe zu ihrer Entstehung braucht, das Bedeutungsvollste, demgegenüber alles andere nur noch wenig ins Gewicht fällt. (Marcel Proust)
Im Übrigen gilt für alle Ereignisse, die im Leben und in seinen widerspruchsvollen Situationen sich auf die Liebe beziehen, dass man sie am besten gar nicht zu verstehen versucht, da sie in allem, was sie an Unerbittlichkeit und Unverhofftem an sich haben, eher magischen als rationalen Gesetzen zu unterstehen scheinen. (Marcel Proust)
Lieben verstärkt die Fähigkeit, zu unterscheiden und zu differenzieren. (Marcel Proust)
Die Eigenliebe ist ein Derivat der Liebe, das Verlangen nämlich, vor sich selbst und vor anderen von dem Wesen, das man so sehr liebt, wiedergeliebt zu werden. (Marcel Proust)
Die Liebe und der Schmerz haben wie der Rausch die Macht, die Dinge für uns stärker zu differenzieren. (Marcel Proust)
Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen. (Albert Einstein)
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)
Zwei Segel
Zwei Segel erhellend Die tiefblaue Bucht! Zwei Segel sich schwellend Zu ruhiger Flucht!
Wie eins in den Winden Sich wölbt und bewegt, Wird auch das Empfinden Des andern erregt.
Begehrt eins zu hasten, Das andre geht schnell, Verlangt eins zu rasten, Ruht auch sein Gesell.
(Conrad Ferdinand Meyer)
Der Besitz vom dem, was man liebt, ist eine noch größere Freude, als die Liebe selbst. (Marcel Proust)
Man hat in der Liebe nicht wie im gewöhnlichen Leben nur die Zukunft zu fürchten, sondern sogar die Vergangenheit, die oft erst nach der Zukunft Gestalt annimmt. (Marcel Proust)
Die Eifersucht ist oft nur ein ruheloses Bedürfnis der Tyrannei im Bereich der Liebesdinge. (Marcel Proust)
Man liebt nur, was man noch nicht vollkommen besitzt. (Marcel Proust)
Lassen wir die hübschen Frauen den Männern, die über keine Phantasie verfügen! (Marcel Proust)
Man liebt auf ein Lächeln, einen Blick, eine Schulter hin. Das genügt. (Marcel Proust)
Man liest die Zeitungen wie man liebt: mit verbundenen Augen. (Marcel Proust)
Dem Wesen, das wir am meisten geliebt haben, sind wir doch nicht so treu wie uns selbst, wir vergessen es früher oder später, um von neuem lieben zu können. (Marcel Proust)
Die Erinnerung an die Liebe hilft, den Tod nicht mehr zu fürchten. (Marcel Proust).
Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft überhaupt nicht kennt. (Blaise Pascal)
Rastlose Liebe
Dem Schnee, dem Regen, dem Wind entgegen, im Dampf der Klüfte, durch Nebeldüfte, immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh!
Lieber durch Leiden möcht' ich mich schlagen, also so viel Freuden des Lebens ertragen.
Alle das Neigen von Herzen zu Herzen, ach, wie so eigen schaffet das Schmerzen!
Wie - soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!
(Johann Wolfgang Goethe)
Prüderie ist eine Art von Geiz, die schlimmste von allen. (Stendhal)
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